Autor/in: Britta Strauss
Reihe: ------
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Sieben
Erscheinungdatum: 15.November.2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10:
3941547275
Orginaltitel: Nathaniels Seele
Preis: 14,90€ 









Klappentext:

Ewige Jugend und Einsamkeit - das ist der Preis für Nathaniels große Macht, die dazu dient, seinen Indianerstamm zu schützen. Als Josephines Wege Nathaniels kreuzen, verfällt sie diesem mysteriösen Mann. Hin- und hergerissen zwischen Faszination und Verwirrung, muss sie erkennen, dass er ein dunkles Geheimnis hütet. Doch dessen wahre Ausmaße übersteigen ihre kühnsten Vorstellungen. Langsam gelingt es Josephine, Nathaniels kalten Schutzwall zu durchdringen. Als Nathaniel begreift, dass Josephine sein Herz erobert hat, und er sich fragt, welche Rolle ihr im bösen Spiel seiner Existenz zugedacht ist, taucht sein schlimmster Feind auf und entdeckt in Nathaniels Liebe dessen größte Schwäche. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Meinung:

Das erste was mir auffällt, wenn ich das Buch aufschlage ist die kleine zusammen gepresste Schrift!
Die es mir manchmal schwer gemacht hat in dem richtigen Absatz zu bleiben, allerdings war das nach einer kurzen weile eh egal.
Weil man so von dem Buch gefangen genommen wird, dass man alles rund um sich herrum vergisst.

Die Charaktere sind sehr realistisch, beschrieben so das man nicht nur die Haupt Protagonisten, in sein Herz schließt sondern auch die Neben Charaktere nach und nach lieb gewinnt.

Nathaniel und Josephine sind eigentlich so unterschiedlich wie man nur sein kann und doch verbindet die beiden etwas. 
Das wollen sie sich jedoch anfangs,  nicht eingestehen und so entsteht ein herrliches Tauziehen zwischen Faszination dem anderen gegenüber und Wutentbrannten Wortwechsel der Beiden. 
Was auf eine höchst amüsante weise geschildert wird, und mir so manches schmunzeln entlockt hat.
Die Geschichte wird mal aus Josephienes Sicht und mal aus Nats Sicht geschildert, so das man Einblick in die Gedankengänge beider Protagonisten bekommt. Was dazu führt das man beide besser verstehen kann und sie so besser kennen lernt.
Wie die Indianischen Mythen, Rituale und ihre Lebensweise mit der Heutigen Zeit verbunden werden finde ich sehr interessant und spannend zu lesen. 
Auch die höchst erotischen Szenen, bei denen es ganz schön zur Sache geht sind sehr detailreich beschrieben, wirken  aber keines Falls so plump, wie in manch einen Schundromanen. 
Ansich ist die Geschichte in sich abgeschlossen und drotzdem bleibt da noch ein kleiner Funke hoffnung, auf ein Wiedersehen mit Nat und Josephine.

Britta Strauss lässt durch ihren flüssigen, bildlichen Schreibstiel ein tolles Kopfkino entstehen, so das man von dem Buch total eingenommen wird.

Cover:

Das Cover gefällt mir, den es spiegelt die Geschichte sehr gut wieder, auch wenn ich mir Nat ein wenig anderesder vorstelle. ;)

Fazit:

Britta Strauss hat hier eine wunderschöne Geschichte geschaffen, die altes mit neuem vermischt, Romantick mit Spannung und ein tolles Kopfkino entstehen lässt! Also kurz und knapp, alles was ein Leserherz, höher schlagen lässt.

Autor/in:

Geboren 1978 in Sachsen-Anhalt, habe ich meine metaphorischen Zweige und Äste seit 2001 zum bergischen Land ausgestreckt. Ich schreibe, um mich selbst zu entführen - um durch nächtliche Wälder zu rennen, in die Tiefen des Universums einzutauchen, auf fremden Planeten Urlaub zu machen oder mit Walen zu tauchen. Und ich schreibe, um meine Leser zu entführen. Für eine Weile die Realität vergessen. Abtauchen. Eintauchen. Verführt werden.
In meinem Leben erlaube ich mir so viele Freiheiten wie möglich und gehöre zu den glücklichen Wesenheiten, die ihre wahre Liebe gefunden haben. Meinereiner glänzt durch Chaos, Unordnung, Zerstreutheit, Naturvernarrtheit, Vorliebe für Dresdner Stollen, Kaffee und sonstige Leckereien, sowie durch exorbitanten Hang zum Träumen und Fabulieren, dem sehnsüchtigen Streben nach Erfüllung und Freiheitsdrang in manchmal ungesundem Maße. Wo derselbe in der Realität an seine Grenzen stößt, muss mein Laptop ran. Denn im Geiste ist die Freiheit grenzenlos.
(Quelle: via Britta Strauss.   )

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen