Autor/in: Kim Winter
Reihe: Ja
Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Planet Girl
Erscheinungdatum: 15.Juli.2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522502787
Originaltitel: Sternenschimmer
Preis: 16,95€ 








Klappentext:

Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason mit den anderen Flüchtlingen auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hineinfällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist als Wächter vorbestimmt, sein Volk zu beschützen. 

Meinung:
 
Kennt ihr Bücher, die einen nicht essen, schlafen oder irgendwas anderes machen lassen wollen? Weil ihr die Charaktere so in euer Herz geschlossen habt, dass ihr einfach wissen müsst wie es mit ihnen weiter geht. Kurz vor der letzten Seite verweilt weil ihr, einfach nicht wollt, dass die Geschichte zu ende ist, und ihr am liebsten, dass Buch gleich wieder von vorne beginnen wollt! Nun Sternenschimmer ist genau so eines, dieser Bücher für mich.

Das Buch fängt erst leicht und locker mit einem Weckruf für Mia an und wird dann von Seite zu Seite immer spannender, bis man es eigentlich gar nicht mehr aushält vor Spannung. Es gibt Höhen und Tiefen, die einen mit Mia und Iason mitreisen und die Geschichte zu einem unvergesslichen Erstlingswerk von Kim Winter werden lassen.
Die Charaktere sind alle sehr realistisch ausgearbeitet, so dass man in keiner Weise auf die Idee kommen könnte beim Lesen, dass sie irgendwo unwirklich erscheinen. Sie alle sind nicht perfekt, auch wenn es auf den ersten Blick so aussehen mag. Jeder hat seine Stärken und Schwächen und man kann wirklich richtig nachempfinden, warum sie so handeln wie sie es tun, zum Beispiel ist Mia eine sehr starke Persönlichkeit, die für ihre Meinung einsteht und dickköpfig wie sie ist, sich von niemanden was sagen lässt, noch nicht einmal von Iason. Jedoch hat sie auch ihre Schwächen und damit Unsicherheiten, die sie dazu verleiten nicht immer das Richtige zu tun.
Iason ähnelt Mia in manchen Dingen, und doch unterscheiden sie sich so sehr, während Mia manchmal vorschnell handelt, geht er etwas besonnener an die Sachen heran, da für ihn als Loduuner alles eine Logik hat und nichts nur so geschieht.

Ich hätte mir noch etwas mehr Informationen über Loduun gewünscht, obwohl ich sagen muss, dass der Schwerpunkt eher darin liegt das die Loduuner neu auf der Erde sind, sich dort einleben müssen und nebenbei auch noch den Krieg auf ihren Planeten zu verarbeiten haben, was sich für die Kinder natürlich in Heimweh und Sehnsucht nach ihren Eltern äußert.
Und dann noch Mia und Iason selbst, wie sie sich immer näher kommen, obwohl sie sich anfangs ziemlich anzicken.

Kim Winters Schreibstil ist schön leicht, realistisch, flüssig zu lesen und ich möchte fast schon sagen einfach bezaubernd.
Um so mehr freut es mich das es einen zweiten Teil geben wird, auf den ich jetzt schon sehr gespannt bin.

Cover:

 
Das Cover finde ich sehr schön, mit seinem leichten lila-weißen Schimmer und dem futuristischen Bild der Erde. Auch wenn ich denke, das es etwas zu freundlich wirkt, für das was sich zwischen den Buchdeckeln befindet.

Fazit:

 
Schon die Leseprobe, zu  Sternenschimmer   hatte mich  komplett in ihren Bann gezogen, so dass ich die Charaktere besonders schnell in mein Herz geschlossen habe.
Es hat mir wunderbare Lesestunden zwischen hoffen, bangen, schmunzeln und herzhaften Lachen geschenkt.

 
Trailer:




Autor/in:


Kim Winter, geboren 1973 in Wiesbaden, lebt mit ihrer Familie im Taunus. Nach einer Ausbildung zur Sozialarbeiterin, arbeitete sie im Pflegekinderdienst und in einem Waldkindergarten. Dann widmete sie sich voll und ganz ihrer Leidenschaft, die sie selbst als „Schreibsucht“ bezeichnet. Dem Wald ist Kim Winter übrigens noch immer sehr verbunden, weil sie dort neben einem Café in Wiesbaden am liebsten schreibt, und das immer mit Musik im Ohr. Außerdem spielt sie Theater, engagiert sich umweltpolitisch und kann es nicht lassen, Dinge zu hinterfragen. „Bei Ungerechtigkeiten weggucken, geht gar nicht.“

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