[Rezension] Holundermond

 
Autor/in: Jutta Wilke
Reihe: ----
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Coppenrath
Erscheinungdatum: Januar.2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414823004
Originaltitel: Holundermond
Preis: 14,95€











Klappentext:

Jeden Tag wird das Haus, in dem die 11-jährige Nele lebt, ein bisschen leerer, bis ihr Vater schließlich ganz auszieht und sie mit ihrer Mutter Lilli allein zurücklässt. Neles einziger Lichtblick ist der gemeinsame Urlaub mit Jan. Doch dann erreicht sie sein Anruf und er sagt ab. Wieder soll sie hinter seinem Beruf zurückstecken, seine Hilfe wird bei einem Kunstraub in Wien benötigt. Diesmal gibt sich Nele jedoch nicht so leicht geschlagen. Als blinder Passagier fährt sie mit nach Österreich und ehe sie sich versieht, gerät sie mit ihrem neuen Freund Flavio ins Visier eines gefährlichen Kunsträubers. 

Meinung:

Das Buch beginnt, mit einem rasantem Tempo, bei dem alles Schlag auf Schlag kommt. Es gibt kaum, mal eine Verschnaufpause für Nele und Flavio, auf ihre suche nach Jan und dem Rätsels Lösung.
Das zieht sich über das ganze Buch hinweg, und lässt zu gleich einem als Leser die Spannung nie ausgehen.

Nele und Flavio, sind durch aus zwei sehr sympathische Hauptcharaktere, die ich recht schnell in mein Herz geschlossen hatte.
Auch wenn sie schon ziemlich viel wissen über das ganze rundherrrum besitzen, finde ich sie doch glaubhaft und nicht abgehoben.
Wenn man bedenkt, dass Neles Vater sich damit Hauptberuflich beschäftigt, wird das ja auch irgendwo klar, woher Nele ihr Wissen hat und es ist damit nicht einfach so zugeflogen.
Neles Gefühle werden ziemlich gut umschrieben, so das man sich wirklich in sie hineinversetzen kann, wieso sie so wütend auf Jan ist der sich gerade erst von ihrer Mutter und damit auch von ihr getrennt hat und nun auch noch die gemeinsame Zeit mit ihr absagt, weil seine Arbeit ruft.
In Flavio, kann man sich genau so gut hineinversetzen. Eigentlich ein immer frohes Bürschlein, dass jedoch wenn man hinter die Fassade schaut selbst mit einigem zu kämpfen hat.

Auch die Schauplätze, sind sehr bildlich beschrieben (ich war noch nie in Mauerbach) und kann mir jetzt, sehr gut vorstellen wie es dort aussehen mag bzw. wie es dort um 1783 mal ausgesehen hatte.
Die durch, immer wieder kehrende Ruckblenden in dieses Jahr, perfekt in Szene gesetzt werden.
Und man zu gleich, noch ein wenig mehr wissen über das Kloster, die Zustände im Jahr 1783 und wissen historische Artefakte mit bekommt, ohne das man sich so fühlt als währe man im Geschichtsunterricht. Und die kleinen Zeitreisen, verleihen dem Buch dann noch das magische extra.

Was ich nicht ganz so toll fand, wahr das man quasi schon von Anfang an, auf die Nase gebunden bekommt, wer zu den bösen gehört. Jedoch, werden die Gründe, weswegen er so handelt wie er handelt bis zum Ende unter Verschluss gehalten. Und man muss, schritt für schritt, dass Rätsel mit Nele und Flavio entwirren.

Die Autorin, hat einen an Kinder, ab 10 Jahren angepassten Schreibstiel, der leicht verständlich und flüssig zu lesen ist. Und in einem hervorragenden Gesamtpaket ankommt.  Für Kinder gut verständlich so wohl als auch für Erwachsene eben so spannend und undurchsichtig, dass man mit einigen Überraschungen und  Wendungen nicht rechnet. 

Cover:

Das Cover, spiegelt die Geschichte perfekt wieder, mit seinem im Mondlicht eingetauchten, schattenhaften Abbildung von Nele und Flavio die Hand in Hand über das Gelände der Kartause Mauerbachs rennen, gerade Wegs zur Klosterkirche. Was so gleich eine Mystische Atomfähre aufkommen lässt.

Fazit:

Ein wundervolles Buch, an dem nicht nur Kinder und Jugendliche ihren Spaß haben werden. Das mit viel Spannung, einen schönen Schreibstiel, einem Historischem Hintergrund und sogar ein wenig Magie ausgestattet ist.

Autor/in:

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